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Alles bleibt im Haus

Warum die Steuerung im Gebäude selbst läuft und die Daten dort bleiben, wo sie entstehen.

Als ich anfing, Installationen zu steuern, war der Zählerschrank eine Holzplatte mit Relais und einem Raspberry Pi. Eines stand vom ersten Tag an fest, und das hat sich nie geändert: Die Steuerung läuft im Gebäude selbst. Nicht in einem Rechenzentrum, nicht bei einem Hersteller, nicht in einer App, die erst über einen Server in einem anderen Land muss.

Dafür gibt es zwei Gründe, und beide sind praktisch.

Der erste ist Zuverlässigkeit. Eine Heizung, die ausfällt, weil eine Internetverbindung stockt oder ein Cloud-Dienst abgeschaltet wird, ist keine gute Heizung. Hersteller stellen Geräte ein, Dienste werden übernommen oder verschwinden — die Installation in einem Gebäude darf davon nichts merken. Das Homer EMS arbeitet deshalb vollständig lokal: Fällt das Internet weg, läuft alles einfach weiter.

Der zweite ist, dass Energiedaten privat sein sollten. Wer auf der Ebene von Stunden und Geräten sehen kann, was ein Haushalt oder Betrieb verbraucht, kann daraus ablesen, wann jemand zu Hause ist, wann gearbeitet wird, wann nicht. Solche Daten gehören nicht als Beifang auf die Server eines Anbieters. Bei Homer bleiben sie dort, wo sie entstehen: im Haus.

Diese Entscheidung reicht bis in die Hardware. Was mit fertigen Modulen begann, ist zu selbst entworfenen Platinen gewachsen, die im Zählerschrank messen und schalten, mit eigener Firmware. Auch dort gilt dieselbe Regel, aber für den Störfall: Fällt die Steuerung weg, geht jeder Schalter in einen Zustand zurück, in dem nichts kaputtgehen kann. Ein System, das selbstständig ein Gebäude steuert, muss auch anständig sein in dem, was es tut, wenn es gerade nícht steuert.

Dies ist ein anerkanntes F&E-Projekt im täglichen Produktivbetrieb bei einem Obsthof in Amsterdam; bei einer Reinigung in De Pijp wird es derzeit eingerichtet. Es ist kein fertiges Produkt, das man bestellen kann; es ist in aktiver Entwicklung, und ich nehme bewusst eine begrenzte Zahl von Maß- und Pilotprojekten an. So bleibt jede Installation etwas, wofür ich selbst einstehen kann — vom Fundament bis zur Firmware.

Stößt Ihr Betrieb an die Grenzen seines Netzanschlusses?